Landkreis Dauba

 

Der deutsche Landkreis Dauba bestand in der Zeit zwischen 1938 und 1945. Er umfasste am 1. Januar 1945:

Städte:
Dauba
Gastorf
Wegstädtl

Markt:
Hirschberg

Gemeinden:
Gerichtsbezirk Dauba
Binai
Bösig
Dobrin
Draschen
Dubus
Dürchel
Groß Blatzen
Groß Wosnalitz
Hauska
Hirschmantel
Horka
Jestrebitz
Kalken
Klein Bösig
Klum
Kortschen
Kroh
Leimgruben
Liebowis
Luken
Moschnitz
Nedam
Neudorf
Nosadl
Pablitschka [auch: Pawlicka]
Pawlowitz
Sakschen
Sattai
Schedoweitz
Sebitsch
Siertsch
Tacha
Töschen
Tuhan
Tuhanzl
Wellhütta
Widim
Wiska
Wobern
Woken
Woleschno
Wrchhaben
Zdiar
Zittnai

Gerichtsbezirk Wegstädtl
Aujezd
Brotzen
Cakowitz
Chudolas
Jeschowitz
Kochowitz
Kreschow
Liboch
Malschen
Mastirowitz
Medonost
Poceplitz
Radaun
Schelesen
Schnedowitz
Schwarzenitz [auch: Swarenitz]
Strachel
Stratschen
Strizowitz
Sukorad
Tupadl
Wallach
Webrutz
Weleschitz
Zebus

Zum 1. Mai 1939 wurde eine Neugliederung der teilweise zerschnittenen Kreise im Sudetenland verfügt. Danach wurde der Landkreis Dauba aufgelöst. Seine Westhälfte (Gerichtsbezirk Wegstädtl) fiel an den Landkreis Leitmeritz, der Ostteil (Gerichtsbezirk Dauba) an den Landkreis Böhmisch Leipa.
Bereits zum 1. August 1939 wurde der Landkreis in seinen bisherigen Grenzen (Gerichtsbezirke Dauba und Wegstädtl) wieder errichtet. Er erhielt ferner vom Landkreis Böhmisch Leipa die Gemeinden Bösig, Neudorf, Nossadel, Weißwasser (Ortschaften Leimgruben und Wasatschka), Wiska und Zolldorf (Ortschaft Waldsteinruhe 2. Ant.).
Bei diesem Zustand blieb es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Das Gebiet des Landkreises Dauba hatte am 1. Dezember 1930 28.313 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 25.511 und am 22. Mai 1947 19.092 Bewohner.

Heimatkreis Dauba

Heimatarchiv Landkreis Dauba

 

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