Landkreis Teplitz-Schönau

 

Der deutsche Landkreis Teplitz-Schönau bestand in der Zeit zwischen 1938 und 1945.
Er umfasste am 1. Januar 1945:

Städte:
Graupen
Niklasberg
Teplitz-Schönau

Markt:
Zinnwald

Gemeinden:
Gerichtsbezirk Teplitz-Schönau

Boreslau
Dreihunken
Eichwald
Grünwald
Grundmühlen
Hertine
Hundorf
Judendorf
Klein Augezd
Kosten
Kradrob
Ließnitz
Moldau
Neustadt
Ober Graupen
Pihanken ?
Probstau
Rosenthal
Schima
Serbitz
Soborten
Suchey
Tischau
Ullersdorf
Voitsdorf
Webeschau
Weißkirchlitz
Weschen
Wisterschau ?
Wistritz
Zuckmantel

Ab dem 15. April 1939 galt das Gesetz über den Aufbau der Verwaltung im Reichsgau Sudetenland (Sudetengaugesetz). Danach kam der Landkreis Teplitz-Schönau zum Reichsgau Sudetenland und wurde dem neuen Regierungsbezirk Aussig zugeteilt.
Zum 1. Mai 1939 wurde eine Neugliederung der teilweise zerschnittenen Kreise im Sudetenland verfügt. Danach blieb der Landkreis Teplitz-Schönau in seinen bisherigen Grenzen erhalten.
Er erhielt ferner vom Landkreis Leitmeritz die Gemeinde Schima.

Bei diesem Zustand blieb es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Am 1. Dezember 1930 hatte das Gebiet des Landkreises Teplitz-Schönau 111.482 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 97.121 und am 22. Mai 1947 71.999 Bewohner.

 

? -> Gerichtsbezirk Zuordnung ungeklärt

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