Gablonz an der Neiße

 

Geschichte:

Am 28. Oktober 1918 wurde die Unabhängigkeit der Tschechoslowakei ausgerufen. Gablonz wurde am frühen Morgen des 11. Dezember von tschechischen Einheiten aus Jungbunzlau besetzt. Die deutsche Volkswehr leistete keinen Widerstand. Bei der Volkszählung 1930 gaben 79,5 % der Gablonzer an deutscher und 16,5 % tschechischer Nationalität zu sein.
Nach dem Münchner Abkommen vom 29. September 1938 wurde die Stadt wie das gesamte Sudetenland an das Deutsche Reich angegliedert.
Bis 1945 war die Stadt Sitz des Landkreises Gablonz an der Neiße, Regierungsbezirk Aussig, im Reichsgau Sudetenland.

Gablonz an der Neiße, Landkreis Gablonz a.d. Neiße, Sudetengau

Ober-Gablenz an der Neiße, Landkreis Gablonz an der Neiße, Sudetengau

Gablonz an der Neiße, Landkreis Gablonz a.d. Neiße, Sudetengau

Die Stadt Gablonz an der Neiße bestand aus den Ortsteilen und Katastralbezirken Gablonz an der Neiße, Bad Schlag, Kukan, Luxdorf, Grünwald an der Neiße, Proschwitz an der Neiße, Reinowitz und Seidenschwanz.

Grundsiedlungseinheiten sind Gutbrunn, Dolina, Unterkukan, Oberkukan, Oberproschwitz, Proschwitzkammhäuser,Mittelkukan, Nickelkoppenhäuser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[icon name=“book“ class=““ unprefixed_class=““] Die Besiedlung des Bezirkes Gablonz an der Neiße – Josef Meißner – Nr.65 der Gablonzer Bücher – S.69/71
[icon name=“book“ class=““ unprefixed_class=““] Gablonz an der Neiße Stadt, Bezirk und Landkreis in Nordböhmen – Gerhart Stütz und Karl Zenkner – Nr.37 der Gablonzer Bücher – 1982 – S.330/393

error: Bild- und Datenschutz!